Märzgedichte: Dahoam bleim

von Verena Ullmann

 

I.

Dahoam bleim

Ned außegeh

Bloß außeschaugn

Bloß schaugn, nix doa

Alloa

Woartn

Schnaufa

Unterdaucha

Schloffa

Dramma

Ois umramma, butzn, woschn und sortiern

S’Dahoam verliern

Und auße woin

Ebs anders woin

Oisse woin

(Liacht und Luft und Leid)

Nix woin derfa

Bloß schaugn, nix doa

Alloa dahoam

Ma seiba bleim

 

II.

I hob di laffa seng

Dahi wo koana lafft

Koana sein Koopf

In dein Himme hoit

Koa Mo mid Hund

Koa Frau mid Hund

A Weg für di alloa

Wohi a immer

Du laffst

Du laffst no

Dahi

Und i

Hoit mein Koopf

In dein Himme

Da wos das ned sigst

Steh i

Bleib i

Für mi

Und geh wieder

Eine

 

III.

Zwoa Meter

Teil ma uns

Oana für di

Oana für mi

Zamgrechnet samma

Zwoa Meter

Ziangma hinter uns her

Wenn ma d’Strass entlang gengan

Und in da Mitt

Vermisch ma uns

Und koana lafft hinter uns

Der drafsteign kannt

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