Über uns – obskur

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Die volle Wahrheit über die Gründung der Prosathek

Dass die zehn Mitglieder der Prosathek zueinander fanden, ist dem Zufall zu verdanken – und Frank Stein. Ihm fiel 2014 als Praktikant der VHS München die Aufgabe zu, die Folgen eines Systemfehlers auszumerzen. In zahlreichen, unterschiedlichen Kursen waren mehr Teilnehmer zugelassen worden als Kapazitäten frei waren. Konfliktscheu, wie wir ihn kennen, konnte er sich nicht überwinden, telefonische Absagen zu erteilen. Stattdessen schickte er allen überzähligen Teilnehmern eine E-Mail mit Angaben zur Raum- und Zeitänderung.

22 Teilnehmer mit unterschiedlichsten Interessen und Erwartungen trafen an einem Donnerstag Abend in einem leeren Raum aufeinander – ohne Kursleiter, ohne Plan, lediglich eine Projektmappe mit weißen Seiten wartete auf sie. Sieben verließen sofort den Raum. Fünf kam nicht zum zweiten Treffen. Die übrigen zehn gingen in die nächste Kneipe um dort die leeren Seiten der Projektmappe zu füllen. Am Ende war die Mappe voll mit Geschichten, um die sich zahlreiche prominente Verlage rissen. So gründete eine Gruppe wildfremder Menschen, die sich eigentlich für Wildkräuter, Suaheli für Fortgeschrittene, Klangschalen-Massage und die Phonetik der Zahlen interessiert hatten, die Prosathek.

Noch immer sitzen wir jeden Donnerstag Abend an der Theke unserer Stammkneipe, noch immer erscheint jeden Freitag ein prosaischer Projektbericht in Form erstklassiger Literatur. Nur VHS-Gebühren zahlen wir nicht mehr.

Daneben existiert eine weitere, unglaubhaftere Theorie

 

Die volle Wahrheit über die einzelnen Autorinnen und Autoren der Prosathek findet man hier:

Alexander Wachter

Sophia Thomsen

Victoria B.

Elias Vorpahl

Arina Molchan

Annika Kemmeter

Verena Ullmann

Lydia Wünsch

Martin Trappen

Ina Nádasdy