2022

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Annika Klee für den Deutschen Kinderbuchpreis 2022 nominiert

Das wunderbarste Wesen der Welt

Das wunderbarste Wesen der Welt“ von Annika Klee, illustriert von Stella Eich, ist für den Deutschen Kinderbuchpreis 2022 nominiert.

Die zehn Nominierten wurden am 08.08. auf der Website des Deutschen Kinderbuchpreises bekanntgegeben. Die Begründung der Erwachsenen-Jury lautet: „Annika Klee verbindet in „Das wunderbarste Wesen der Welt“ spannende Fakten über das Tierreich mit einer herzerwärmenden Geschichte über Freundschaft und erinnert uns daran, dass das Leben voller Wunder steckt.“

Die Titel der Shortlist werden nun an 32 Kinder aus allen Bundesländern weitergegeben, die dann über den Siegertitel entscheiden. Der Deutsche Kinderbuchpreis gehört mit einem Preisgeld von 100.000 Euro zu den höchstdotierten Buchpreisen weltweit.

„Als ich den Anruf vom Deutschen Kinderbuchpreis bekam, war ich außer mir vor Glück! So viel Liebe und Herzblut steckt in diesem Buch! Als Literaturwissenschaftlerin ist meine Mission, Kinderbücher zu schreiben, die literarisch hochwertig sind, als Mutter von vier Kindern aber ist mir vor allem wichtig, die Kinder zu verzaubern und zu bestärken“, fasst Annika Klee ihre Gefühle in Worte. „Es ist toll, wenn tatsächlich beides rüberkommt!“

Die Preisverleihung und Verkündung der Sieger*in findet am 08.10.2022 in Leipzig statt.

Das wunderbarste Wesen der Welt

Unendlich viele faszinierende Wesen gibt es auf unserer Welt. Aber was meinst du, welches ist von allen wohl das Wunderbarste? Ponys etwa, die kaum größer werden als ein Lineal? Oder ein Tier mit Augen so groß wie ein Fußball?
Tilda und Tom kommen zu einem überraschenden Ergebnis,
das wahrscheinlich ganz anders ist, als du denkst …
Dieses liebevolle gereimte Buch verbindet beeindruckende Fakten über die Tierwelt mit der berührenden Geschichte einer Freundschaft.

Titel: Das wunderbarste Wesen der Welt
Autorin: Annika Klee Illustratorin: Stella Eich
ISBN: 3949239111
Verlag: Jupitermond Verlag
Leseempfehlung: von 3- 8 Jahre

Premieren-Lesung

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Am 02.07.22 feiert unsere Autorin Annika Klee  in der Buchhandlung Seite 36 in Mainz-Gonsenheim die Premiere ihres neuen Kinderbuches „Glitzertage„aus der Wunderbare-Wesen-Reihe. Die Lesung beginnt um 15 Uhr. Die kleinen und großen Besucher erwartet eine Mitmachlesung mit Tombola und Gedichtwettbewerb. Alle sind herzlich eingeladen.

Eintritt: 3€/ Kind, für Erwachsene frei

Premieren-Lesung:

Unsere Autorin Lydia Wünsch stellte ihren neu erschienenen Roman „Rosies Wunderkind“ vor. Neben ihr lasen an diesem Abend drei weitere Kolleg*innen der Autorengruppe Prosathek aus ihren Romanen:

🔸Verena Ullmann aus „Die Papageieninsel oder Von der Kunst, sich selbst zu finden“,

🔸 Alexander Wachter aus „Am Ende bin Ich“ und

🔸 Victoria Grader aus „Caspers Weltformel“.

Impressionen von der Lesung:

Vielen Dank an Iris Janda für die Bilder.

Roman von Lydia Wünsch: Rosies Wunderkind – Über die Liebe einer Mutter (erschienen am 28. März 2022)

»Ja, Almanzo war ein entzückendes Kind. Da war sich die Welt einig. Das Problem war die Mutter.«

Rosie erfährt erst spät von der Behinderung ihres Sohnes. Dabei hat sie schon lange geahnt, dass etwas mit Almanzo nicht stimmt. Die Diagnose wird ihr Leben von da an bestimmen. Und auch die Herausforderungen mit einem autistischen Kind werden von Jahr zu Jahr mächtiger, bis Rosie schließlich zu einer Entscheidung kommt, die das Leben ihrer Familie von Grund auf verändern wird.

Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und enthält Originaltexte des Autisten Amanzio.

Mit Rosie schafft Lydia Wünsch in ihrem Debüt eine beeindruckende Heldin, die bis zur letzten Seite in ihrer Einfachheit Größe und Würde ausstrahlt.

Lydia Wünsch: „Rosies Wunderkind“

Rezensionen:

Gänsehautfeeling

Von: Petra

29.03.2022

In dem Roman von Lydia Wünsch geht es hauptsächlich um Mutterliebe, um ein autistischtes Kind und um den Alltag mit diesem besonderen Kind, mit allen Höhen, Tiefen und Herausforderungen . Auch kommt das Kind selbst zu Wort. Das Buch hat autobiographische Züge und ist sehr lebendig geschrieben. Man ist von Anfang mitten im Geschehen und fühlt mit der Protagonistin mit. Mich hat das Buch besonders angesprochen , da ich von der Thematik des Buches, Autismus selbst betroffen bin, da auch ich ein autistischtes Kind habe. Ich finde sehr gut, dass das Buch wirklich realistisch geschrieben ist und nichts beschönigt wird. Es zeigt den Alltag mit einem Autisten wie er wirklich ist und zeigt auch auf, wie wenig Autismus von der Gesellschaft und zum Teil auch von Fachleuten anerkannt wird. Ich bin der Meinung, dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre für alle deklariert werden. Ich habe noch nie ein so gutes Buch zum Thema Autismus gelesen, es ist mir unter die Haut gegangen.

Rosies Wunderkind – Über die Liebe einer Mutter – tief, bedrückend, großartig

Von: M

26.03.2022

Rosies Wunderkind erzählt die Geschichte von Almanzos Mutter Rosie. Rosie ist jung als sie Almanzo bekommt, zunächst scheint alles heiter, jedoch fallen Rosie im Vergleich mit anderen Kindern immer wieder Kleinigkeiten auf, die anders sind. Als Almanzo fast 6 Jahre alt ist, bekommt Almanzo von einem Arzt die Diagnose frühkindlicher Autismus nach Kanner. Almanzo verliert die Fähigkeit, zu sprechen, kapselt sich ab und je älter er wird, desto größer werden seine Probleme mit sich und mit seinen Aggressionen, die er nicht kontrollieren kann. Rosie fühlt sich schuldig, auch wenn sie weiß, dass nicht ein Fehlverhalten der Mutter dazu führt, sondern dass es vermutlich genetisch bedingt ist. Rosie liebt Almanzo bedingungslos, das bringt sie sehr oft an ihre Grenzen. Sie kämpft täglich und je älter Almanzo wird, desto mehr Energie braucht sie, um den Alltag zu schaffen. Die Geschichte beginnt im Gefängnis, es ist Rosies letzter Tag dort – warum ist sie dorthin gekommen? Rosie ist eine starke Frau, auch wenn ihr das selbst nicht so bewusst ist. Der Titel – Über die Lieber einer Mutter- ist so richtig passend! Egal, was passiert, eine Mutter liebt ihr Kind mit allem, was ihr möglich ist! Das kann man hier aus jeder Zeile herauslesen, Rosie stellt Almanzos Wünsche immer über ihre eigenen, auch wenn sie die Wünsche oft nur ahnen kann. Das Buch ist sehr gut geschrieben und gut in einem Zug durchzulesen. Es ist keine heitere Geschichte, im Gegenteil. Ich habe es als sehr bedrückend empfunden und mir oft gedacht, meine Güte, wie schlimm und wie wenig Hoffnung! Leider ist der Hintergrund nicht erfunden, solche Almanzos gibts es wirklich und vielleicht bewirkt es bei manchen, dass sie – sollten sie einmal einem begegnen – ein bisschen Verständnis für die Mutter (oder den Vater) aufbringen, wenn sich eine Situation beim Einkaufen wie im Buch ergibt. Es ist ein großartiges Buch, aber man darf keinen heiteren Roman erwarten!

 

Lesung im Literaturhaus Wiesbaden zum Welttag des Buches

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Zum Welttag des Buches veranstaltete das Literaturhaus Wiesbaden am 23.04.22 ein wahres Bücherfest. Den Anfang machte die Familien- und Mitmachlesung unserer Autorin Annika Klee. Natürlich wurde nicht nur ihr Buch „Zwei Mädchen im Glück“ aus der Wunderbare-Wesen-Reihe vorgelesen, es wurde auch viel gequatscht, ein bisschen Quatsch gemacht und besonders schön und kreativ gedichtet. Und zum Schluss erwartete jeden eine kleine Überraschung.

Impressionen:

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Fotos von @joes_point_of_view