Aktuelles

15. November 2017

Wir haben unser erstes Interview gegeben. Zu lesen ist es auf der Literaturseite Bücherstadt Kurier.

Prosathek

29. September 2017

Unsere Autorin Verena Ullmann freut sich riesig über den Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis, mit dem sie von der Stadt München für ihr Lyrikprojekt Wedafest ausgezeichnet wurde.

 

Die Jurybegründung:

„Verena Ullmann hat mit „Wedafest“ einen Gedichtzyklus vorgelegt, den sie selbst als „inneren Wetterbericht“ einer Beziehung bezeichnet, die von der Begegnung, dem Zusammenfinden, bis zu Trennung und Verarbeitung verläuft. 24 Gedichte mit einem doppelten Du, das sowohl Anrede als auch Selbstgespräch ist. Es sind knappe, karge, aber sehr genau komponierte Gedichte, für die Verena Ullmann die niederbayerische Mundart gewählt hat.
Das Erstaunliche an diesen Mundart-Gedichten ist, dass sie ohne jede Butzenscheiben-Behaglichkeit auskommen. Die Autorin selbst findet in der Mundart einen „Rückzugsort“, mit der sie das Liebesgedicht verfremden kann. Aber es ist ihr deutlich mehr gelungen. Sie nutzt die Traditionen volkstümlicher Lyrik in ihrer Lakonik und Schlichtheit, belebt die kindlichen Rhythmen des Strophenliedes, um auf sehr leise und intime Weise von dem Liebeserlebnis zu erzählen, es zu befragen und alle emotionalen Farben zu zeigen. Das ist originell, in hohem Maße eigenständig und sprachlich gelungen.“

 

20. September 2017

Prosathek – potenziell legendär. So auch Victoria B. mit ihrem Text „Kernfusion„, welcher für die Veröffentlichung in der EAM (Cluster of Excellence Engineering of Advanced Materials der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) Science meets Fiction-Buchpublikation ausgewählt wurde. Die Publikation ist im Winter 2017/18 geplant.

PS. Wir können auch Lyrik!

18. August 2017

Das Hotel Ellington in Berlin bietet seinen Gästen als Alternative zum schnöden TV-Programm die Möglichkeit, sich in den Schlaf zu lesen. In dem neuen Band „Schlaflos* im ELLINGTON – Volume 3“ sind zehn lustige und nachdenkliche Geschichten enthalten, darunter die Kurzgeschichte „Einmal was gegönnt“ von unserer Autorin Annika Kemmeter. Das liebevoll illustrierte und hochwertig gebundene Buch kostet 9,90€, der Erlös geht zur Hälfte an die Berliner Tafel.

 

 

Die Idee zu dieser Kurzgeschichte enstand übrigens in einem Schreibspiel, das als traditioneller Teil unserer Prosathekstreffen zum kreativen Input und zur allgemeinen Belustigung der Mitglieder dient.

29. – 30. Juli 2017

Weinberge, Sommer, Literatur – auch auf dem Stuttgarter Lit.Fest ist die Prosathek vertreten! Arina Molchan liest ihre Texte zusammen mit anderen jungen Autoren.

Das Programm gibt es hier.

Impressionen von diesem einzigartig atmosphärischen Wochenende:

 

 

20. Mai 2017

Impressionen vom Hörgang Bogenhausen 2017: Die Prosathek im Griechischen Generalkonsulat, in der Gärtnerei Buchner und im Kafe Kult.

Die Süddeutsche Zeitung erwähnt uns in ihrem Beitrag zum Hörgang.

 

 

Die Prosathek live erleben könnt ihr am 20. Mai 2017 beim Hörgang in München.

Eine Nacht ab acht, zu jeder vollen Stunde eine Viertelstunde Lesung (oder ein bisserl mehr). Über 30 Orte, mehr als 30 Autoren, mehr als 100 Lesungen an speziellen Plätzen: Vom Pegelhaus, in die Monacensia, in die ehemalige Ziegelbrennerei, in die Gärtnerei, in die Villa, in die Schule, ins Generalkonsulat, ins Wasserstandshaus, zum Tierarzt, in die Kunstsammlung. Und die Prosathek ist dabei!

Tickets können mit Klick reserviert werden – wir freuen uns auf euch!

28. April 2017

Unsere Lesung in Mainz hat uns großen Spaß bereitet! Vielen Dank an das Team von Hugendubel Buchhandlungen für die tolle Organisation und auch an unsere Zuhörer für ihre Unterstützung!

 

 

Die Prosathek live erleben könnt ihr am 28. April 2017 von 17:30 bis 19:00 Uhr im Hugendubel in Mainz.

26. Januar 2017

Unsere Kurzgeschichtensammlung „Nichts Dramatisches“ wurde zum zweiten Mal rezensiert, diesmal von Dominik Leitner auf seinem Literaturblog Neon Wilderness.

19. Januar 2017

Unsere erste Rezension zu Nichts Dramatisches ist erschienen. Wir freuen uns, dass Academic World unser Buch gefällt.  Als „äußerst lesenswert“ und „dramatisch gut gelungen“ beschreibt Rezensentin Alena Hegedüs unsere Kurzgeschichtensammlung. Wir sind stolz!

November 2016

Die Prosathek trifft sich zu ihrem legendären Prosatheks-Workshop. Diesmal zum ersten Mal dabei: unser neues Mitglied Ina! Wir freuen uns auf sie! Und wahrscheinlich kommt dabei wie jedes Mal irgendwas Merkwürdig-Literarisches heraus, je nach dem, welches Schreibspiel diesmal auf dem Plan ist. Man darf gespannt sein!

Oktober 2016IMG_0760.PNG

Am 11. Oktober erscheint die neue Kurzgeschichtensammlung „Nichts Dramatisches“. Neun spannende Texte, die miteinander verkettet gänzlich unterschiedliche Geschichten erzählen.

Am 13. Oktober um 19 Uhr ist die Prosathek zu Gast bei Münchens Radiosender M94.5. Besprochen wird unsere Neuerscheinung, „Nichts
Dramatisches“
, wie es zu dieser außergewöhnlichen Kurzgeschichtensammlung kam und wer wir eigentlich sind 🙂

Am 23.Oktober um 16 Uhr findet unsere Lesung in der Seidlvilla in München statt. Wir freuen uns über zahlreiche Gäste!
Nikolaiplatz 1b
80802 München

September 2016

In Arbeit … ist gerade unsere neue Anthologie: „Nichts Dramatisches“.
Vor etwa einem Jahr haben wir uns gefragt, wie wir uns das Leben ein bisschen schwerer und das des Lesers ein bisschen aufregender machen können. Eine herkömmliche Kurzgeschichtensammlung hatten wir gerade veröffentlicht, eine neue Herausforderung musste her. Sie gestaltete sich wie folgt: Wir nahmen die ersten Sätze des Dramas „Enigma“ von Eric-Emmanuel Schmitt und beschlossen, die Lücken, die zwischen den einzelnen Sätzen waren, mit Geschichten zu füllen.
Wir gaben uns also nicht nur die Anfangs- sondern auch die Endsätze vor. Das Spannende am Schreiben unserer Geschichten bestand darin, sich stilvoll und elegant auf den Schlusssatz zuzubewegen. Es hat uns viel Zeit und Arbeit gekostet, und viel Fantasie, Offenheit,  Interaktion und vor allem Lesevergnügen beschert. Die durch ihre Anfangs- und Schlusssätze verketteten Geschichten entwickeln eine Dynamik in sich selbst und zusätzlich durch ihre Verwebung miteinander.
Der Titel der Anthologie greift den letzten Satz auf, den wir uns aus Schmitts Drama entliehen haben: „Nichts dramatisches“. Im Sinne der Literaturgattung haben wir etwas prosaisches, nichts dramatisches geschaffen. Inhaltlich aber… kann sich bald jeder selbst vom Grad der Dramatik überzeugen.

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