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Nachtgesicht
Weiterlesen: Nachtgesichtvon Arina Molchan zwei Schritte zur Seite um die Kluft spüren zu lassen im Gesicht schien die Nacht bald würden im Licht der Mondsichel erfrorene Glühwürmchen ihm seine Schulter ins Wanken bringen – er unterbrach mich ließ das Wort leicht gewellt der Mondsichel kräuselte die Fläche geschützt hinter Mauern bewehrt, überspannt So ist…
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wir, jünger
Weiterlesen: wir, jüngervon Arina Molchan Ich erinnere mich: wir, jünger, zwischen unseren Händen die Milchstraße, zwischen unseren Händen nichts. Wie habe ich dich geliebt, damals, bloß durch das Spüren deiner Haut
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Inhalt einer kühlen Beziehung
Weiterlesen: Inhalt einer kühlen Beziehungvon Arina Molchan Im Kühlschrank liegt eine geköpfte Zwiebel, ein altes, grauweißes Schweinespeckstück und ein kümmerlicher Rest Käsekuchen. Die Gabel steckt drin, zwar nicht mehr aufrecht, aber sie steckt. Ich stecke auch fest: essen oder es sein lassen? Ich schnüffel am Schweinespeckstück – riecht ranzig. Die Zwiebel riecht gar nicht mehr, sie ist nur noch…
