Weihnachten mal anders

von Annika Kemmeter

Irgendetwas musste wohl in Katharinas Kindheit gründlich schiefgegangen sein. Oder vielleicht war es ererbt, aber Katharina wusste nicht, von wem. Jedenfalls hasste sie alles, was der Norm entsprach, oder genauer hasste sie es, selbst der Norm zu entsprechen. Sie konnte es nicht leiden, wenn sie Erwartungen erfüllte. Sie versuchte stets, die Dinge anders zu tun, neue Wege zu gehen, die Menschen zu überraschen. Manche Menschen irritierte sie damit, die meisten konnten darüber hinwegsehen und manche schätzten sie gerade deswegen. Einer liebte sie aus diesem Grund und das war Michael. Er liebte sie nicht nur aus diesem Grund. Er fand sie außerdem schön und intelligent und lustig. Und da er außerdem Überraschungen liebte, war sie genau die Richtige für ihn.

Das ganze Jahr über machte er die Dinge mit ihr anders. Sie aßen gebackenen Lachs mit Pellkartoffeln und Quark zum Frühstück. Sie nahmen sich mittags frei, um im Kino die Kindervorstellung anzusehen und darüber zu staunen, an welchen Stellen im Film gelacht wurde. Sie machten eine Safari, während zu Hause Weihnachten gefeiert wurde. Sie bekamen ein Kind, ohne es vorher zu planen. Und auch als Eltern blieben sie sich treu: Das Kind wurde zu Hause geboren, es schlief mit den Eltern in einem Bett und es hatte keinen Kinderwagen, weil sie es gerne immer an sich trugen. Sie wickelten es mal mit Stoffwindeln, mal mit Plastikwindeln und manchmal hielten sie das Baby über dem Waschbecken ab. Katharina und Michael weigerten sich, sich einem Dogma zu beugen. Und sie nannten das Kind Ukku, wie sonst kein anderes Kind genannt wurde. Aber nach und nach schlichen sich Kleinigkeiten in die Familie ein, die doch der Norm entsprachen: Der Arzt wollte das Kind impfen und Katharina sagte ja. Sie ging zu den Pflichtuntersuchungen. Sie meldete das Kind bei einer Krippe an. Sie schimpfte, wenn das Kind die Finger in die Steckdose stecken wollte, und war am Abend erschöpft, sowie die anderen Mütter.

Es war an einem Morgen im Dezember und Ukku war drei Jahre alt, als Michael fragte: „Wollen wir Weihnachten dieses Jahr nicht mal feiern wie normale Leute?“
Katharina tat etwas, was sie sogleich ärgerte, weil es so klischeehaft war: Sie verschluckte sich an ihrem Sushi. Als sie hustete, dachte sie: Ich könnte mich gerade im Film ansehen und denken: Was für ein Klischee. Gleich nach diesem ärgerlichen Gedanken spürte sie eine innere Verletztheit, die kaum zu überwinden war. Normalerweise stritt sie sich nicht mit Michael, aber heute, nachdem das Sushiröllchen unten war, schrie sie ihn an: „Normale Leute? Wir sind keine normalen Leute! Mit denen hatten wir noch nie was gemeinsam! Wir feiern Weihnachten, wie wir es immer tun und zwar anders als die und anders als im letzten Jahr! Das ist ja das Besondere an uns und das Besondere an unseren Weihnachten! Wie kannst du das in Frage stellen?“
Michael saß erschrocken auf der Couch. Katharina hatte keine Wutanfälle, das war neu. Und diesmal freute er sich nicht darüber, dass sie ihn überraschte, es erschreckte ihn und es erschreckte Ukku, die sofort angefangen hatte zu weinen. Er nahm sie auf seinen Schoß und streichelte ihr Haar. Natürlich überlegt man es sich als Mann von Katharina vorher genau, bevor man einen solchen Vorstoß wagt. Bevor man Katharina bittet, etwas so zu tun wie normale Leute. Und er hatte es sorgsam abgewogen: Einen Streit mit Katharina beginnen, lohnte sich das für sein Ansinnen? Und er hatte beschlossen: Ja, es lohnte sich, denn es ging nicht nur um ihn und seine Wünsche, sondern auch um die Wünsche von Ukku. Und Ukku hatte auf dem Rückweg vom Waldkindergarten wieder mal ohne Unterlass geplappert von dem Häuschen, dass sie für die Kellerasseln gebaut hatten, die sie aus Versehen aus ihrem Winterschlaf geweckt hatten, und davon, wie das Pippi den Frost auf der Wiese schmilzt und davon, dass bald Weihnachten war, und Ukku hatte gesagt: „Ich wünsche mir, dass an Weihnachten das Christkind zu uns kommt. Bei Ella und Leni und Moritz und Keballah und eigentlich bei allen Kindern im Kindergarten kommt jedes Jahr das Christkind. Manchmal auch der Weihnachtsmann, aber ich mag das Christkind lieber. Es ist so lieb.“

Michael hatte erst gedacht, er hätte sich verhört, aber Ukku hatte ganz deutlich Tistind gesagt, und in dem Zusammenhang konnte sie nur das Christkind gemeint haben. Und dann hatte sich Michael an seine Kindheit erinnert und daran, wie es gewesen war, auf das Christkind zu warten, und wie es gewesen war, wenn unter dem Baum wie von Zauberhand die Geschenke erschienen waren, und wie es gewesen war, mit den Eltern und Großeltern und den Tanten und Cousins am großen, ausgezogenen Esstisch zu sitzen und zu essen, während die Beine nicht aufhörten zu zappeln, weil sie zum Weihnachtsbaum laufen wollten, damit Michael endlich sein Geschenk auspacken konnte, und sehen konnte, ob es wirklich, wirklich der Radladerbagger war, den er sich gewünscht hatte, oder ob es nur Socken waren, die in einem großen Karton verpackt waren. Und natürlich waren auch die Weihnachtsfeste schön, die sich Katharina ausdachte, aber es war nicht so richtig Weihnachten. In den letzten Jahren hatte Michael Weihnachten jedoch auch selbst für ein heuchlerisches Fest des Kommerzes gehalten und anders als seine Arbeitskollegen es nicht nur gedacht, sondern auch entsprechend gefeiert. Manchmal gar nicht, manchmal in dem sie ein Winterpicknick mit Öllampe in den Weinbergen gemacht hatten und sich überlegt hatten, welche Dinge in ihrem Haushalt sie loswerden wollten. Aber jetzt war da Ukku und Ukku verdiente richtige Weihnachten. Und Ukkus Tränen gaben ihm den Mut zu sagen: „Ukku hat mich darauf gebracht, als sie mir gestern vom Christkind erzählt hat. Sie wünscht sich, dass das Christkind an Weihnachten kommt und Geschenke bringt, und warum sollte es auch nicht einmal zu uns kommen? Ukku ist doch so ein braves Kind. Wenn sie nicht gerade ins Bett gebracht wird.“ Er kitzelte seine weinende Tochter an dem einen Fuß ohne Hausschuh, um ihr zu zeigen, dass sie aber trotzdem geliebt wurde.
Katharina sprang auf. „Das Christkind?!“ Sie starrte Michael wütend und ungläubig an. „Das Christkind? Was hätte ein Christkind bei uns zu suchen? Wir glauben nicht mal an seinen patriarchalischen Vater! Sorry, da gibt es nichts zu diskutieren!“ Katharina trank den Orangensaft aus und rammte das Glas auf den Tisch. Dann zog sie Stiefel, Mütze, Schal, Winterjacke und Muff an und ging zum Bus. Den ganzen Tag ärgerte sie sich über Michael. Ein Heuchler war er, genau wie die anderen. Wie alle die Leute, die nie in die Kirche gingen, außer an Weihnachten, die keine Zeit mit der Familie verbrachten, und sich dann einmal im Jahr mit Geschenken freikauften. Die jeden Abend vor dem Fernseher aßen und an einem Tag im Jahr plötzlich auf Familie machten. Bei uns ist jeden Tag Weihnachten, dachte Katharina trotzig und hatte Lust, sich wie Ukku es jetzt öfters tat, auf den Boden zu werfen und mit den Fäusten zu hämmern. Und sie beschlich das leise Gefühl, dass sie sich benahm wie ein kleines Kind. Als sie am Abend noch einmal überlegte, wie das Gespräch abgelaufen war, Michaels unvermittelte Frage, seine Formulierung „Weihnachten mal feiern wie normale Leute“ und ihre Antwort „wir feiern Weihnachten, wie wir es immer tun“, da musste sie ein bisschen über sich selbst lachen.

Am selben Abend, als alle um den kniehohen Tisch auf dem Boden saßen und Abendbrot aßen, verkündete Katharina: „Ich nehme ‚Weihnachten‘ diesmal selbst in die Hand.“ Weihnachten setzte sie mit einer Geste in Anführungszeichen und machte ein geheimnisvolles Gesicht und als Michael etwas sagen oder fragen wollte, hob sie die Hand und sagte: „A-a! Ich verrate nichts. Aber es wird besonders.“

Wann immer Ukku ihren Vater fragte, ob dieses Jahr das Christkind zu ihnen käme, zuckte er die Schultern und sagte: „Das weiß ich leider selber nicht.“
„Wünschst du dir auch, dass das Christkind kommt?“, fragte sie.
„Ich bin nicht sicher“, antwortete Michael wahrheitsgetreu.
Von seinem Chef erfuhr er, dass Katharina die zwei Tage vor Weihnachten für ihn Urlaub eingereicht hatte. Was hatte sie geplant? Eine Reise an den Nordpol, dachte er, um den Weihnachtsmann zu suchen? Eine Fahrt nach Bethlehem? Think big war eine von Katharinas Devisen.

Katharina packte einen Koffer für Michael und einen für Ukku. Sie packte Spiele und Spielzeug ein. Hörbücher, Bücher, und Ukkus Schlafhasen. Sie packte Badesachen und Kleider für zwei Tage und stellte alles ins Auto. Am nächsten Morgen weckte sie beide früh, half Ukku sich anzuziehen, drückte jedem ein Croissant in die Hand und brachte sie zu einem Kinderhotel, das zwei Stunden von zu Hause entfernt lag.
„Ein Kinderhotel?“, fragte Michael. „Wir feiern Weihnachten in einem Kinderhotel?“
„Abwarten“, sagte Katharina.
Sie begleitete beide zu ihrem Zimmer. „Wo ist eigentlich dein Koffer?“, fragte Michael.
„Ich brauche keinen. Ich habe euch Vollpension gebucht, hier gibt es einen Kinderclub für Ukku, es gibt ein Schwimmbad, es gibt einen Spa-Bereich und eine Bar. Ich komme in zwei Tagen und hole euch ab.“ Sie küsste Ukku und Michael, der sie mit offenem Mund ansah und machte sich auf den Heimweg.

Dann ging die eigentliche Arbeit los. Denn Weihnachten ist immens viel Arbeit: Lichterketten, Weihnachtsdeko und ein Baum mussten besorgt und das Weihnachtsmenü zusammengestellt werden. Sie wälzte Kochseiten im Internet und griff dann auf das alte, handschriftliche Rezepteheft zurück, das ihre Oma ihr hinterlassen hatte. Sie eilte mit den anderen Müttern durch die überfüllte Stadt und suchte perfekte Weihnachtsgeschenke, packte Socken und Krawatten ein, recherchierte den Termin für die Kindermesse. Sie kaufte Weihnachts-CDs, telefonierte mit ihren Eltern und Schwiegereltern, räumte die Wohnung auf, putzte Fenster, backte Plätzchen. Und das alles innerhalb von zwei Tagen. Ohne Kind kam man zehn Mal schneller voran als sonst, aber anstrengend war es trotzdem. Auf dem Markt in der Stadt kaufte sie die Zutaten für das Weihnachtsessen, und als sie am Weihnachtsmarkt vorbeikam, traf sie eine Arbeitskollegin, die gerade Glühwein trank. Sie gab sich einen Ruck und gesellte sich zu ihr und ihrem Mann. Wann hatte sie das letzte Mal einen Glühwein getrunken? Vor sieben, acht Jahren wahrscheinlich. Katharina genoss die Wärme und die Süße und den Alkohol und die Erinnerung an früher. Sie lachte mit Sofie und schlenderte mit ihnen über den Weihnachtsmarkt und knabberte dabei gebrannte Mandeln. Sie bewunderte einen Wald aus leuchtenden Papiersternen und kaufte sich einen orangefarbenen. „Ich muss wieder los!“, sagte sie und fuhr nach Hause, um den Baum aufzustellen und zu schmücken. Die Lichterkette war kürzer als sie gedacht hatte: Zweimal begann sie von vorne, bis es passte. Die Kugeln schimmerten matt im Lichterglanz. Sie packte übrige Geschenke ein, und machte sich ans Kochen. Am 24. Dezember fuhr sie zum Familienhotel. Ukku wollte nicht nach Hause fahren, sie wollte noch mal ins Schwimmbad, aber Katharina sagte: „Hast du denn vergessen, dass heute Weihnachten ist? Vielleicht kommt heute das Christkind zu uns. Wer weiß?“
Michael sah sie an. „Zu uns, meinst du? Der Sohn des Patriachen-Schöpfers?“
Sie legte einen Arm um seine Hüfte. „Wer weiß“, sagte sie und ließ sich von ihm einen Kuss aufs Haar geben.

Als sie sich dem Haus näherten, warf sie einen Blick auf die Gesichter ihrer Liebsten. Im Garten standen Rentiere aus Lichterketten, an der Tür hing ein Kranz und über ihr ein Mistelzweig, an einem Fenster hing der leuchtende Papierstern. Die  Gesichter strahlten.
„Toll, toll, toll!“, rief Ukku.
„Katharina“, sagte Michael nur. Mehr fiel ihm nicht ein. Als sie die Türe öffneten, schnupperte Michael. „Was ist das?“, fragte er.
„Gebtratener-Apfel-Duft-Öl.“
Michael schüttelte den Kopf. Ukku rannte durch das Haus und rief immer, wenn sie etwas sah, das neu war: „Mama! Guck! Guck!“
Kathatrina lachte und tat überrascht. Aber Michael war fast genauso aufgeregt. Er lief durch das Haus machte zu allem Kommentare. Als er ins Schlafzimmer kam und einen Adventskalender fand, den Katharina bis auf das 24. Türchen schon leergenascht hatte, beschwerte er sich lauthals.
„Es muss ja authentisch sein“, verteidigte sich Katharina. Er hob sie hoch und gab ihr einen Kuss.
„Aber jetzt muss ich in die Küche. Unsere Eltern kommen in einer Stunde.“
„Unsere Eltern?! In einer Stunde?“
„Ja. Dann gehen wir zusammen in die Kindermesse, dann kommen wir zurück, dann gibt es Abendessen, dann kommt das Christkind, dann gibt es Nachtisch.“
Michael schüttelte den Kopf. „Ich bin entsetzt!“, sagte er und lachte.
„Ich habe Kleider für dich und Ukku rausgelegt.“

Sie schaltete den Ofen an, rieb Apfel in das Blaukraut, steckte den Braten in die Röhre, dann ging sie hoch, schminkte sich, steckte die Haare hoch und zog ein schickes Winterkleid an. Es klingelte. Michaels Eltern hatten den Hund mitgebracht, obwohl Katharina sie darum gebeten hatte, es nicht zu tun. Ukku rannte schreiend zu Michael, kletterte an ihm hoch und weigerte sich, überhaut wieder in die Nähe des Bodens zu kommen. Katharinas Eltern kamen zu spät, wie immer. Weil sie unpünktlich waren, entstand Hektik. Michaels Eltern meinten, man müsse mindestens eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst in der Kirche sein, um noch einen Platz zu bekommen. Katharinas Eltern meinten, wenn es nach ihnen ginge, müsste man überhaupt nicht in die Kirche gehen. Dieses Krippenspiel hätten sie sich schon fünfzehn Jahre lang angesehen und es würde nichts Neues geben.
„Wir gehen alle!“, sagte Katharina.
„Ich denke, ich bleibe doch hier“, antwortete ihr Vater.
„Du kommst mit“, sagte Katharina.
„Ukku ist viel zu kühl angezogen. Sie wird sich auf dem Weg erkälten“, behauptete Michaels Mutter.
„Sie wird sich nicht erkälten, es sind 8°C draußen“, entgegnete Michael.
„Sie kann aber nicht im Mäntelchen rausgehen! Das ist viel zu kühl!“
„Sie kann ja den Schneeanzug anziehen“, lenkte Michael ein.
„Ich will den Mantel“, heulte Ukku.
Der Hund reagierte auf ihr Geheule und begann zu bellen. Ukku schrie ängstlich und pinkelte sich in die Strumpfhose. Ähnlich turbulent ging es beim Abendessen weiter. Der Braten war fertig, aber Katharina hatte die Notiz übersehen, dass Knödel nicht nur kurz aufkochen mussten, sondern noch 25 Minuten ziehen mussten. Bis sie fertig waren, war der Braten trocken. Als Katharina die Weihnachts-CD mit Liedern des Dresdner Kreuzchores auflegte, jaulte der Hund.
„Er reagiert allergisch auf Chorgesang. Das liegt an der Züchtung“, sagte Katharinas Schwiegervater. Katharina machte die Musik aus. „Ich habe aber eine Rock-Christmas-CD dabei“, fügte er hinzu.
„Ihr habt ihn doch auf Chormusik abgerichtet. Züchtung, davon habe ich noch nie etwas gehört“, murmelte Katharinas Vater.
„Eine bodenlose Unterstellung“, erwiderte Katharinas Mutter.
Katharina sackte am Essenstisch zusammen. Deshalb hasste sie Weihnachten. Das Essen war fertig.
„Geh mal mit den Omis in dein Zimmer und zeig ihnen deine Spielesammlung“, sagte Katharina zu Ukku. Dann holte sie die Geschenke aus der Abstellkammer und legte alles unter den Baum.
„Haben wir im Lotto gewonnen?“, fragte Michael.
„Ja. 20 Euro vor drei Jahren. Weißt du noch?“, antwortete Katharina.
Sie läutete das Glöckchen und rief mit unglaublich freudiger Überraschung in der Stimme: „Das Christkind! Das Christkind ist da!“
Ukku stürmte aus dem Zimmer. Sie sprang und jauchzte und war so glücklich! So glücklich, dass Katharina alle Strapazen augenblicklich vergaß.
Ukku packte Geschenke über Geschenke aus und rief allen einzeln zu, was sie bekommen hatte.
Michael lachte über die Socken und die Krawatten. „Socken und Krawatten!“, rief er. „Das habe ich mir gewünscht!“
Und Katharina packte die Uhr aus, die sie sich selbst geschenkt hatte und rief: „Hurra! Eine neue Uhr! Meine ist doch schon so lange kaputt!“
Michael lachte und Ukku kam angerannt, um sie sich anzusehen. Ukku packte die Puppe aus und legte sie sofort in den neuen Puppenbuggy. Sie ging spazieren und hatte keine Augen für den Nachtisch, den Katharina auftischte. Die Großeltern verabschiedeten sich, sie hatten einen langen Weg nach Hause. Und endlich kehrte Ruhe ein.
„Vielen Dank, liebe Katharina!“, sagte Michael. „Es war ein großartiges Weihnachtsfest!“ Katharina lächelte. Sie zuckte mit den Schultern. „Bitte“, sagte sie. „Ich dachte, wir feiern Weihnachten mal ganz anders.“

Photo by Lisa Fotios from Pexels

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